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Wohnungen vom Mittelalter bis heute

Oktober 5th, 2008 · No Comments

Wohnungen haben sich wie auch die Menschen mit den Epochen verändert. Kein Vergleich ist mehr mit den Möbeln, Dekorationen und allen weiteren Dingen, die eine Immobilie damals und heute ausgemacht haben, beziehungsweise ausmachen.

Viel größer war zum Beispiel im Mittelalter die Kluft zwischen Arm und Reich, zwischen Adel und Arbeiter- und Bauernklasse. Während die Aristokraten und reichen Menschen in protzigen, riesigen Villen, Schlössern und Häusern wohnten, waren die Wohnungen der armen Menschen klein und schmutzig, spärlich eingerichtet, und teilweise hygienisch unzumutbar. Manchmal schliefen Vater, Mutter und alle Kinder in einem Raum, in dem tagsüber gekocht, gewaschen und gelebt wurde.

Heute gibt es die Klassenunterschiede zwischen den Menschen nicht mehr in dieser Form – einen Grundanspruch auf ausreichenden Platz und Hygiene hat heute jeder Mensch. Natürlich stehen manche exklusive Immobilien auch heute nur der reichen Schicht zur Wahl, ebenso wie man an Möbeln und Ausstattung den sozialen Status eines Menschen erkennen kann.

Vergleicht man eine Bürgerwohnung aus dem Mittelalter und eine normale Wohnung von heute miteinander, fällt vor allem die Unterschiedlichkeit der Einrichtung auf, die natürlich an der stetigen Weiterentwicklung des Komforts und an der Mode liegt. Auch leben heute durchschnittlich viel weniger Menschen in den Wohnungen, als früher. Jahr für Jahr werden  Immobilien gebaut, in denen viele Menschen Wohnungen finden können.

Durch die weltweit veränderte gesellschaftliche Einstellung der Regierungen finden sozial schwache Menschen heute Wohnungen; im Mittelalter waren Wohngeld, Sozialwohnungen und Mietzuschuss noch Fremdworte. Wenn Menschen früher über keine Wohnungen verfügten, hatten sie nicht die Möglichkeiten wie heute, bei Behörden Hilfe und Subventionen zu beantragen.